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Eigentlich sollte ja beim Filmen immer ein Stativ benutzt werden, denn wackelnde Bilder sind nicht akzeptabel. Doch was tun bei einer Gruppenreise oder bei Städtereisen? Ein Dreibeinstativ aufzubauen kostet viel Zeit und kann zur gefährlichen Stolperfalle für andere werden.

Ich behelfe mich wie folgt. Zum einen benutze ich kein Leichtgewicht als Kamera sondern ein etwas schwereres Gerät. Zum anderen bekommt mein Stativ statt eines Schwenkkopfes einen Kugelkopf, wodurch ein waagerechtes Ausrichten der Kamera schneller als mit dem Schwenkkopf geschieht. Kann ich das Stativ nicht aufbauen, dann schwenke ich den Kugelkopf um 90°, lege das Stativ auf meine Schulter und erhalte so sehr wackelfreie Aufnahmen. Die Aufnahmen kommen der eines Schultercamcorders gleich. Ist mir das Stativ immer noch lästig, dann ziehe ich die Mittelsäule mit Kugelkopf und Kamera heraus, lege die Mittelsäule auf meine Schulter und kann immer noch ziemlich wackelfreie Aufnahmen erzielen. Probieren Sie es einmal und vergleichen Sie die Aufnahmen mit Freihandfilmen.

(Autor: Heinz Rehborn)

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 18:45 Uhr
 
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