| Kameraflug mit GoogleEarth |
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Wer kennt sie nicht - die Kameraflüge aus der Werbung - Start im All, die Erde erscheint - wird größer und größer, Kontinente, Länder und Städte werden sichtbar- in den Städten werden Straßenzüge erkennbar, Häuserzeilen werden größer und kommen immer näher- Grundstücke und Autos sind erkennbar - Menschen gehen auf der Straße spazieren, jemand liegt auf einem Gartenstuhl und liest seine Zeitung. Sie meinen, dass können nur professionelle Filmstudios? Aber nein! Das können auch Sie! Ich verwende dazu Google Earth und mein Videobearbeitungsprogramm Magix VideoDeluxe 2008 und ich zeige Ihnen in diesem Artikel, wie Sie zu einem ähnlichen Ergebnis kommen... Als erstes benötigen wir Google Earth. Diese kostenlose Software kann man sie HIER herunterladen. Für den Kameraflug benötigen wir weiterhin eine gute Internetverbindung. Die Aufnahmen werden nämlich während des Fluges von den Google Servern heruntergeladen. Weiterhin benötigen wir die Möglichkeit die Bilder des Kamerafluges in unser Video zu transferieren. Wenn man sich die kostenpflichtige Version von Google Earth besorgt, kann man direkt aus dem Programm ein Video erstellen. Um die kostenpflichtige Version zu umgehen benötigen wir die Möglichkeit die Bilder aufzunehmen. Der Fachbegriff nennt sich Screen Capture, dabei wird der Bildschirminhalt abfotografiert. Es gibt einige kostenlose und kostenpflichtige Tools, die dies mal besser, mal schlechter erledigen. Zum Beispiel sind da Autoscreenrecorder , Camtasia oder SnagIt zu nennen. Fantastischerweise hat mein Videobearbeitungsprogramm Magic VideoDeluxe 2008 eine ScreenCapturefunktion schon mit eingebaut, die ich hier auch verwenden möchte. Am Anfang sollte man sich überlegen, welchen Flug man vorbereiten möchte. Starten Sie Google Earth und die Welt wird Ihnen gleich zu Füßen liegen. Geben Sie oben links einfach mal Ihren Wohnort ein und das Programm wird Sie dorthin fliegen.
Während des Fluges werden laufend Dateien von Google nachgeladen. Das erkennen Sie daran, dass die Landschaften erst unscharf sind, später dann scharf werden, weil weitere Dateien nachgeladen wurden. Diese Unschärfe sollte in unserem FIlm natürlich nicht vorkommen. Die heruntergeladenen Daten werden jedoch auf dem Rechner im GoogleEarth Cache zwischengespeichert. Dieser Speicher sollte für unser Vorhaben ausreichend dimensioniert sein. Er ist auch abhängig vom eingebauten Hauptspeicher und dem verfügbaren Festplattenplatz. Klicken Sie zum Überprüfen der Cache Einstellung auf TOOLS-OPTIONEN und dann auf den Reiter CACHE:
Passen Sie die Einstellungen ggf. an. Wenn Google Earth auf das Ziel zufliegt, kann das Programm ruckeln, da das Material auch gerendert wird und die Leistung des Rechners evtl nicht ausreicht. Wir müssen deshalb die 'Fluggeschwindigkeit' etwas herabsetzen.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 18:44 Uhr |








